Presseinformation
Vorläufige Zahlen für 2025: ZF sieht operatives Ergebnis und Cashflow oberhalb des Prognosekorridors
- Bereinigter Free Cashflow signifikant über bisheriger Prognose, bereinigte EBIT-Marge deutlich über 4,0 Prozent
- Unternehmen reduziert Schuldenstand bereits 2025 und damit früher als geplant
- ZF löst sich von Altlasten und beendet nicht profitable Kundenprojekte vorzeitig
Friedrichshafen. Das Restrukturierungsprogramm zur Verbesserung der operativen Performance und zur Neuausrichtung der ZF Friedrichshafen AG zeigt erste Erfolge: Das Unternehmen hat auf Basis vorläufiger Zahlen im Geschäftsjahr 2025 seine Ziele für das operative Ergebnis und den Cashflow übertroffen. Der bereinigte Free Cashflow wird über einer Milliarde Euro liegen; die bereinigte EBIT-Marge deutlich über 4,0 Prozent.
ZF hatte für 2025 die bereinigte EBIT-Marge im Bereich von 3,0 bis 4,0 Prozent erwartet; den bereinigten Free Cashflow bei mehr als 500 Millionen Euro. Die Umsatzerwartung hatte ZF bei der Vorlage der Halbjahreszahlen angesichts zahlreicher äußerst volatiler Einflussfaktoren in den Weltmärkten mit mehr als 38 Milliarden Euro angegeben.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung sieht ZF eine Reduzierung seiner Finanzverbindlichkeiten aus dem operativen Cashflow per Ende Dezember 2025 – und damit früher als bisher angenommen.
Im Zuge der Restrukturierung der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien hat sich ZF zudem mit verschiedenen Kunden darauf geeinigt, mehrere Projekte vorzeitig zu beenden, die aufgrund des langsameren Hochlaufs der E-Mobilität nicht die erwartete Profitabilität erreichen. Diese Entscheidung führt zu einer Einmalbelastung, die das Jahresergebnis für 2025 negativ beeinflussen und zu einem buchhalterischen Verlust führen wird. Die operative Performance der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien hat sich im Vergleich zum Vorjahr dabei signifikant verbessert und liegt im Plan des Restrukturierungsprogramms, das auch 2026 konsequent in all seinen Elementen weitergeführt wird.
„Die gesteigerte operative Performance und der schneller als geplant reduzierte Schuldenstand geben Anlass zur Zuversicht“, sagt der ZF-Vorstandsvorsitzende Mathias Miedreich. „Unsere Maßnahmen zur Neuausrichtung von ZF greifen. Das ist jedoch kein Grund für Selbstzufriedenheit, sondern ein wichtiger Zwischenschritt und Ansporn, unseren Kurs konsequent fortzusetzen. Dieser Weg bergauf braucht auch weiterhin unsere volle Kraft und Konzentration.“
„Die Sonderbelastung im Bereich der E-Mobilität führt zwar zu einem buchhalterischen Verlust für das Jahr 2025, befreit uns aber von Altlasten und ist die Grundlage für neue Handlungsspielräume und nachhaltig verbesserte Profitabilität in den kommenden Jahren“, bewertet ZF-Finanzvorstand Michael Frick die Maßnahme.
ZF wird seine Jahreszahlen bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag, 19. März 2026, vorlegen.