Presseinformation

02/07/2019

Erweiterter Schutz für mobile Menschen: Integrierte Fahrzeug-Sicherheitstechnik von ZF

  • ZF verbessert Sicherheit und Komfort für manuelles, assistiertes und automatisiertes Fahren
  • Weltweit erstes Pre-Crash-Schutzsystem mit externem Seitenairbag kann dazu beitragen, Unfallfolgen um bis zu 40 Prozent zu mindern
  • Aktive und passive Sicherheitstechnik dient dem besseren Schutz von Fahrzeuginsassen und anderen Verkehrsteilnehmern

Friedrichshafen / Klettwitz. Sichere Mobilität bedeutet für ZF, Verkehrsteilnehmer bestmöglich schützen zu können – sowohl im Fahrzeug als auch in dessen Umfeld. Dazu zählen unter anderem neue und weiterentwickelte Komfort- und Sicherheitsfunktionen wie „Automated Front Collision Avoidance“ zum automatisierten Notausweichen oder das weltweit erste Pre-Crash-Schutzsystem mit externem Seitenairbag. So kann Sicherheitstechnik von ZF dabei helfen, Unfälle zu verhindern und bei einem unvermeidbaren Crash die Folgen mildern. Das gilt für manuelles, assistiertes und automatisiertes Fahren. Der Konzern bietet hierfür das umfangreichste Portfolio aller Automobilzulieferer. Es umfasst Umfeld- und Innenraumsensorik, leistungsfähige Signalverarbeitung und Aktuatorik wie Brems-, Lenk- und Insassenschutzsysteme.

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Erweiterter Schutz für mobile Menschen: Integrierte Fahrzeug-Sicherheitstechnik von ZF

Fortschrittliche Assistenzsysteme können den Fahrer entlasten, Unfällen aktiv vorbeugen und Leben retten. Das fängt beim Einstieg ins Auto an, indem ein aktiver Gurtschlossbringer das Anschnallen erleichtert und anschließend für einen sicheren und komfortablen Sitz des Gurts sorgt. Während der Standardfahrsituationen ermöglicht die intuitive Gestaltung des Innenraums dem Fahrer eine entspannte Bedienung des Fahrzeugs und erhöht in kritischen Fahrmanövern die Sicherheit. Das gilt insbesondere bei Übergabeszenarien zwischen automatisierten und manuellen Fahrmodi. „Unser Interaktionskonzept stellt den Menschen in den Mittelpunkt und bringt so die Einfachheit zurück“, sagt Uwe Class, Leiter der Vorentwicklungsabteilung „Safe Mobility Systems“ bei ZF.

Die Gefahrenstelle automatisiert umkurven

In hochdynamischen Fahrsituationen wie dem Notbremsen oder Notausweichen unterstützen immer leistungsfähigere Fahrerassistenzsysteme. Die „Automated Front Collision Avoidance“ kann vollständig automatisierte Ausweichmanöver übernehmen, falls manuelles Bremsen oder Ausweichen zum Beispiel bei entgegenkommendem Verkehr nicht rechtzeitig erfolgt. Dabei berücksichtigt der Fahrassistent, ob eine Notbremsung noch möglich ist und wo ansonsten freier Platz für ein Ausweichmanöver zur Verfügung steht.

Mehr Knautschzone beim kritischen Seitencrash

Nicht immer lässt sich ein Unfall vermeiden. Besonders kritisch für die Fahrzeuginsassen können Seitencrashs sein. Rund ein Drittel der bei Pkw-Unfällen getöteten Personen kommen dabei ums Leben, weil hier viel weniger Knautschzone vorhanden ist als bei einem Frontalaufprall. Das weltweit erste pre-crash ausgelöste Insassenschutzsystem mit externem Seitenairbag kann die Unfallfolgen eines Seitencrashs für die Insassen um bis zu 40 Prozent mindern, indem der externe Airbag Sekundenbruchteile vor dem Aufeinanderprallen eine zusätzliche Knautschzone im Türbereich zwischen der A- und C-Säule bildet. Voraussetzung hierfür ist eine leistungsfähige Umfeldsensorik, die einen unvermeidbaren Seitenaufprall rechtzeitig erkennt und das Schutzsystem entsprechend aktivieren kann.

KONTAKT

Mirko Gutemann

Technologie- und Produktkommunikation

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Leiter Technologie- und Produktkommunikation

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