Presseinformation

04/06/2019

Weltweit etabliert: Umweltschonende Marine-Antriebstechnik von ZF für Fähren

  • Genießen weltweit Vertrauen: leichte, robuste und effiziente Schiffsgetriebe von ZF
  • Hybridfähige ZF-Getriebe reduzieren Emissionen und Kraftstoffverbrauch
  • Condition Monitoring System erhöht die Betriebssicherheit und hilft, die Lebensdauer des Antriebs zu verlängern

Friedrichshafen/Lillestrøm. Fähren sind ein effizientes Mittel, um Menschen, Fahrzeuge und Waren zu transportieren und zwar unabhängig davon, ob sie kleine Gewässer zwischen Städten oder große Gewässer zwischen Ländern überqueren. Doch Städte wachsen, der weltweite Tourismus nimmt zu und neue Emissionsgesetze werden eingeführt – demzufolge wird der Ruf nach fortschrittlichen Fähren immer lauter. Dank seiner jahrzehntelangen Erfahrung und Synergien in seinem breiten Produktportfolio kann ZF diese Herausforderung besonders effizient und wirtschaftlich meistern. Schiffsbauer auf der ganzen Welt setzen deswegen auf den Marktführer im Bereich Marine-Antriebstechnik.

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Weltweit etabliert: Umweltschonende Marine-Antriebstechnik von ZF für Fähren

Um dem Trend hinsichtlich emissionsfreien Fahrens auf dem Wasser Rechnung zu tragen, hat ZF sein Portfolio bereits um hybridfähige Getriebe wie dem brandneuen ZF 8300 PTI mit integriertem Nebenantrieb erweitert. In einem weiteren Schritt hat der Konzern dieses Getriebe mit dem elektrischen Antrieb CeTrax verknüpft, der von ZF intern entwickelt wurde. Das Konzept wurde erstmals im Jahr 2018 auf der SMM in Hamburg vorgestellt. Der Leistungsumfang kann auf von ZF produzierte Antriebswellen, Festpropeller und Steuerungen erweitert werden. In Tasmanien, Schweden und der Schweiz sind bereits emissionsreduzierte und klimaneutrale Fähren mit Hybrid- und Elektroantriebstechnologie von ZF im Einsatz.

Effiziente und wirtschaftliche Antriebe seit Jahrzenten

Bereits seit Jahrzenten setzen Schiffsbauer der ganzen Welt auf ZF als Marktführer im Bereich Marine-Antriebstechnik. Weniger Emissionen, geringere Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur und kürzere Reisezeiten – Fähren bieten Städten in der Nähe von Seen und Flüssen zahlreiche Vorteile. Die Konstruktion des Schiffs hängt zwar immer von der Route und den erforderlichen Kapazitäten ab, doch Hersteller und Betreiber sind sich in einem wichtigen Punkt einig: Fähren müssen kraftstoffeffizient sein und geringe Gesamtkosten verursachen. Zudem sollen sie bereits jetzt für zukünftige Umweltvorschriften gewappnet sein.

Als weltweit führendes Technologieunternehmen nutzt ZF seine jahrzehntelange Erfahrung, um für Marine-Anwendungen leichte, robuste und leistungsfähige Getriebe zu entwickeln. Der Konzern setzt dabei auf Synergien mit seinen Aktivitäten in den Bereichen Pkw, Nutzfahrzeuge und Industrietechnik. Dadurch lassen sich bestehende Antriebskonzepte effizient adaptieren, wirtschaftlich produzieren und durch etablierte digitale Zusatzfunktionen erweitern. Die bewährte Qualität sowie rentable Anschaffungs- und Betriebskosten machen ZF dadurch attraktiv für Werften und Betreiber von Fähren auf der ganzen Welt.

Vertrauen weltweit

Die Stadt New York begann beispielsweise im Jahr 2017 damit, ihren Fährbetrieb zu erweitern, um den täglichen Andrang tausender Pendler, die den East River überqueren, besser stemmen zu können. Für die Einrichtung dieses stadtweiten Fährbetriebs wurde der Bau neuer Terminals und 19 neuer Schiffe beauftragt. „Der Zeitplan für dieses Projekt war extrem knapp und die Öffentlichkeit verfolgte jeden Projektfortschritt, was das Ganze zu einer großen Herausforderung machte. Wir haben keinen einzigen Meilenstein verpasst“, erzählt Wolfram Frei, Head of Global Sales bei ZF Marine-Antriebstechnik im Bereich kommerzielle und schnelle Schiffe.

Auf der anderen Seite des Globus haben sich die australischen Unternehmen Austal und Incat einen Namen als Hersteller von einigen der größten und schnellsten Fähren auf dem Markt gemacht. Beide Unternehmen verlassen sich bei der Auswahl von Getrieben für ihre neuesten Schiffe – darunter Katamarane für Dänemark und Fähren für Malta – auf das Design und die Qualität von ZF.

Neben diesen Vorzeigeprojekten konnte ZF auch viele andere Fährprojekte weltweit unterstützen, etwa auf den Inselgruppen von Indonesien und den Philippinen, auf dem chinesischen Festland, auf Seen in Afrika, auf Routen zu europäischen Inseln oder für Tourismusprojekte in Mittelamerika.

Zukunftsfähigkeit dank Condition Monitoring

Zudem hat ZF ein Condition Monitoring System für seine Antriebslösungen entwickelt, mit denen Betreiber mögliche Probleme im Voraus erkennen und entsprechend beheben können, um kostspielige Ausfallzeiten und Störungen zu vermeiden. Dadurch lassen sich Gesamtbetriebskosten weiter reduzieren.

KONTAKT

Svenja Mayer

Head of Marketing and Communications, Marine & Special Driveline

+49 7541 77-2418

svenja.mayer@zf.com

Gernot Hein

Leiter Kommunikation & Public Affairs, Industrietechnik

+49 851 494-2480

gernot.hein@zf.com