Presseinformation

06/01/2019

Innovativ, branchenübergreifend, intelligent: ZF zeigt auf der CES 2019 breites Spektrum an IoT-Anwendungen

  • ZF präsentiert auf der CES 2019 branchenübergreifende Vernetzungskompetenz
  • Strategische Partnerschaft mit Microsoft: Offene ZF IoT-Plattform als gemeinsame Basis für smarte digitale Produkte
  • Mehrwert sowohl für Endkunden wie auch für Unternehmen, Hersteller und Flottenbetreiber

Friedrichshafen / Las Vegas. Das Internet der Dinge ist den Kinderschuhen entwachsen und entwickelt sich ständig weiter: Dank maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz erleichtern digitale Lösungen Unternehmen wie Endverbrauchern das Leben. Nutzerfreundlichkeit gewinnt als Erfolgsfaktor zunehmend an Bedeutung. ZF setzt traditionsgemäß auf Vernetzung und umfassende Datenanalyse, um seine Produkte smarter, kostengünstiger und zuverlässiger zu machen. Diese Expertise bündelt der Technologiekonzern in seiner offenen IoT-Plattform und nutzt die sich bietenden Möglichkeiten in Sachen Big Data, Effizienz und Übertragungsgeschwindigkeit, um IoT-Systeme der nächsten Generation zu entwickeln. Auf der diesjährigen CES zeigt ZF das breite Anwendungsspektrum, das diese cloudbasierte Plattform schon heute abdeckt.

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Innovativ, branchenübergreifend, intelligent: ZF zeigt auf der CES 2019 breites Spektrum an IoT-Anwendungen

„Die Vernetzung unserer Systemlösungen war schon immer eine Kernkompetenz von ZF – sei es die Nutzung von Getriebedaten für die Ferndiagnose oder die Automatisierung von Produktionsprozessen“, sagt Mamatha Chamarthi, Chief Digital Officer der ZF Friedrichshafen AG. „Das wollen wir noch weiter ausbauen: Bis zum Jahr 2025 werden alle unsere Produkte vernetzt sein.“ Eine entscheidende Grundlage dafür bietet die offene ZF IoT-Plattform auf Basis von Microsoft Azure. Sie bietet die Möglichkeit, neue digitale Dienstleistungen zu implementieren und Hardware-Systeme durch Datenanalyse und smarte Algorithmen effizienter zu nutzen. Dank seines breiten Portfolios kann ZF mit dieser Technologie Trends branchenübergreifend auswerten und so auf agile Weise Synergien schaffen. Schon heute vereint der Konzern auf seiner IoT-Plattform eine Vielzahl von Funktionen über die verschiedensten Anwendungsbereiche und Industrien hinweg, um seinen Kunden innovative, sichere und intelligente Lösungen zu bieten.

Vernetzte Lösungen für die Mobilität von morgen

Das komplette Spektrum an Fahrzeuganwendungen abzudecken ist ein Alleinstellungsmerkmal von ZF. Durch die Vernetzung mit der Cloud sowie der Verwendung von künstlicher Intelligenz und anderer Analysemethoden macht der Konzern seine mechanischen Produkte smarter und zuverlässiger. So zum Beispiel bei der Datenanalyse für Off-Highway-Fahrzeuge: Via Cloud können Baumaschinen-Getriebe über ihren kompletten Produktlebenszyklus überwacht werden. Das trägt dazu bei, Stillstandzeiten zu reduzieren, da potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können. Ein ähnlicher Ansatz kommt bei TraXon Predictive Maintenance zur Anwendung. Mit dieser neuen Funktion bereitet ZF sein erfolgreiches modulares Getriebesystem TraXon auf die digitale Zukunft der Nutzfahrzeugindustrie vor. Ab 2019 können Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber die ZF IoT-Plattform dazu nutzen, um die Fahrzeuginstandhaltung proaktiv zu planen.

Mit seinem offenen System Openmatics hat sich ZF schon lange als erfahrener Telematik-Anbieter etabliert. Zusätzlich zum konventionellen Flottenmanagement umfasst die Connectivity-Plattform umfangreiche Funktionen für die Besitzer von Elektrofahrzeugen. So setzt der niederländische Hersteller VDL Bus & Coach für ein smartes E-Mobility-Flottenmanagement auf Openmatics und behält so jederzeit den Überblick über die betriebliche Effizienz sowohl seiner elektrisch angetriebenen wie auch seiner Dieselbusse. Darüber hinaus deckt das Openmatics-Portfolio auf der Grundlage der ZF IoT-Plattform nun auch Pkw-Flotten ab: Neben dem web-basierten Portal für den Flottenmanager bietet ZF Car Connect in einer mobilen App für Fahrer eine digitale Logbuch-Funktion sowie ein Fahrerassistenzsystem.

Mit der zunehmenden Verbreitung von automatisierten Fahrfunktionen wird die ZF IoT-Plattform eine wichtige Rolle als Schnittstelle für Over-the-Air (OTA)-Updates spielen. OTA-Updates ermöglichen es, die neueste Software-Version via Datenübertragung direkt von der Cloud ins Auto zu senden und helfen somit sicherzustellen, dass die entsprechenden Programme jederzeit auf dem aktuellsten Stand in Sachen Effizienz, Verkehrssicherheit und Cyberschutz sind. Um diese Technologie weiter voranzutreiben, beteiligt sich ZF an der eSync Alliance, die an der Einführung eines einheitlichen, herstellerunabhängigen Standards für OTA-Updates arbeitet. Das eSync-System sorgt für einen sicheren Datenaustausch zwischen der Cloud und den elektronischen Endgeräten und hilft, die Cyberarchitektur des Fahrzeugs vor Hackerangriffen zu schützen.

Big Data und Vernetzung machen Produktionsprozesse smart

Aber auch für die Produktionslogistik birgt IoT ein enormes Potenzial für mehr Effizienz und Flexibilität. Auf Basis der offenen IoT-Plattform hat ZF ein Füllhorn an innovativen Lösungen entwickelt, die Industrie 4.0 in die Fertigung bringen: deTAGtive Asset Tracking-Bluetooth-Tags sind ein sowohl einfaches wie auch smartes Mittel, um Material und Waren in Fabriken, Betriebshöfen und Lagern über die komplette Lieferkette hinweg zu verfolgen. Die interaktive Intralogistik-Lösung ZF Call Button stellt eine kabellose Innovation bei der Bestellung von Produktionsmaterial dar, die sich mit minimalem Aufwand installieren lässt. Ohne zusätzliche Ausrüstung zu benötigen passt sich das System flexibel an jede Produktionslinie, Fertigungsumgebung und jedes Inventarsystem an.

Die Funktionalität CERA (Connected End of Line Reject Analyzer) bietet dagegen ein wertvolles Werkzeug für das Qualitätsmanagement. ZF nutzt CERA bei der Herstellung von Lenksäulen: Weist ein Produkt bei der abschließenden Funktionsprüfung (End of Line Testing) Mängel auf, kann das System die Fehlfunktion in Echtzeit mit den Produktionsdaten abgleichen. So lässt sich die Fehlerquelle schnell identifizieren und beheben, bevor größere Unkosten entstehen.

KONTAKT

Rashmi Parkhi

Head of Digitalization Communications

+49 7541 77-8238

rashmi.parkhi@zf.com