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11/09/2018

ZF Aftermarket: Nachhaltige Mobilität für nachhaltiges Wachstum

  • „Vision Zero“ im Automotive Aftermarket
  • Emissionsfreies Fahren mit Brückentechnologie „e-troFit“
  • Remanufacturing erfährt weltweit immense Nachfrage

Die „Vision Zero“ des ZF-Konzerns nimmt auch in der Aftermarket-Division deutlich Gestalt an. Das Leitmotiv des führenden Anbieters für Antriebs-, Fahrwerk- und Sicherheitstechnik sieht eine Welt ohne Emissionen und Unfälle vor. ZF Aftermarket gestaltet die Mobilität der Zukunft aktiv mit und setzt mit Innovationen in seinem Produkt- und Serviceportfolio neue Maßstäbe für einen nachhaltigen Automotive Aftermarket.

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ZF Aftermarket: Nachhaltige Mobilität für nachhaltiges Wachstum

Der Fahrzeugmarkt befindet sich in einem radikalen Veränderungsprozess. Bis 2030, so die Erwartungen von ZF, werden rund ein Drittel der weltweit produzierten Automobile reine E- oder Hybridfahrzeuge sein. ZF Aftermarket hat sich frühzeitig darauf eingestellt und mit innovativen Produkten und individuellen Servicekonzepten als Architekt und Taktgeber für die Mobilität der Zukunft positioniert.

Weltneuheit „Electric Blue“

Unter dem Namen Electric Blue präsentiert ZF Aftermarket eine neue Generation an TRW Bremsbelägen speziell für elektrische Fahrzeuge. Diese reduzieren sowohl die Innenraumgeräusche als auch die Bremsstaubentwicklung in E-Fahrzeugen erheblich und stehen stellvertretend für die hohe Innovationskraft von ZF Aftermarket. Bereits im September 2018 kommen die Bremsbeläge für die 15 gängigsten Elektro-Fahrzeuge auf den Markt, bis Ende des Jahres werden 97 Prozent des europäischen Pkw-Parks an E-Fahrzeugen abgedeckt sein.

Exzellenter Kompetenztransfer

Auch in ihrem Serviceportfolio stellt ZF Aftermarket eindrucksvoll unter Beweis, dass sich Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz bestens verbinden lassen. Helmut Ernst, Leiter ZF Aftermarket, beschreibt das Angebot: „In unseren Hochvolt-Trainings können unsere Kunden und Partner frühzeitig alle Schlüsselqualifikationen erwerben, um das komplexe Themenspektrum der Zukunftstechnologien zu beherrschen. Die Trainings haben sich inzwischen zum absoluten Bestseller entwickelt.“ Das modular und interaktiv aufgebaute „blended learning concept“ von ZF Aftermarket ist von etlichen öffentlichen Institutionen international zertifiziert und sichert den optimalen Lernerfolg bei deutlich reduzierten Präsenzzeiten und damit geringen Kosten.

Im Rahmen eines internen ‚Train-the-Trainer‘-Programms wird sichergestellt, dass Werkstätten weltweit das notwendige Know-how im Umgang mit der Hochvolttechnik erwerben können. In Deutschland, Großbritannien, China und weiteren asiatischen Staaten hat ZF Aftermarket bereits Hochvolt-Trainer ausgebildet, um die große Nachfrage decken zu können. Im kommenden Jahr werden weitere Trainer qualifiziert, die vor allem die Werkstattpartner in Süd- und Westeuropa sowie in Nordamerika unterstützen.

Strategische Kooperationen sichern Vorsprung

Bedeutsam wird es sein, die Übergangsphase bis zur Marktdurchdringung mit Elektrofahrzeugen zu gestalten. Hierfür wurde vor wenigen Tagen eine Partnerschaft mit dem innovativen Engineering-Unternehmen in-tech GmbH aus München besiegelt. Im Kern geht es bei dem Kooperationsprojekt „e-troFit“ um die Umrüstung von Bussen und Nutzfahrzeugen vom konventionellen Antriebsstrang auf den Elektrobetrieb.

ZF Aftermarket ist dabei der Systemlieferant und stellt mit der Niederflurportalachse AxTrax AVE für Stadtbusse und dem elektrischen Zentralantrieb CeTrax die entsprechenden Fahrzeugkomponenten einschließlich des erforderlichen Know-hows für den Umbau und Service zur Verfügung. In-tech ist für die Konfiguration der Steuerungstechnik verantwortlich. Helmut Ernst beschreibt die Umrüstmöglichkeit als Brückentechnologie, bis ausreichend Busse und Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb auf dem Markt sind: „Mit ‚e-trofit‘ haben beispielsweise Busbetreiber die Möglichkeit, innerhalb von nur vier Wochen ihre konventionellen Busse auf emissionsfreies Fahren umrüsten zu lassen. Das damit verbundene Einsparpotenzial beträgt allein beim Kraftstoff rund 100.000 Euro bei einer Bus-Laufzeit von zehn Jahren.“ Ein überzeugendes Argument in Zeiten klammer öffentlicher Kassen.

Remanufacturing: Nachhaltig und wirtschaftlich zugleich

In einem weiteren Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens beschreitet ZF Aftermarket seinen eingeschlagenen Kurs konsequent weiter: im Remanufacturing. Für Helmut Ernst ist die industrielle Aufarbeitung von gebrauchten Fahrzeugteilen nicht nur eine „ökologische Notwendigkeit“ sondern zugleich ein „Zeichen wirtschaftlicher Vernunft“. Schon heute unterhält ZF Aftermarket 15 Standorte weltweit, an denen verschiedenste Produktgruppen – von Pkw-Lenkungen bis hin zu Baumaschinengetrieben – aufgearbeitet werden. Einer dieser Standorte ist das Remanufacturing-Werk im tschechischen Frýdlant. Fast 400 Mitarbeiter arbeiten hier unterschiedliche Fahrzeugkomponenten auf. Neben mechanischen und hydraulischen Teilen kommen zunehmend mehr mechatronische und elektronische Komponenten hinzu. Die Vorteile des Remanufacturing liegen auf der Hand: Im Vergleich zu neu hergestellten Produkten benötigt Remanufacturing zwischen 50 und 90 Prozent weniger Rohstoffe. Gleichzeitig wird damit auch rund 90 Prozent Energie eingespart. Darüber hinaus ist der Austausch kompletter Aggregate teilweise effizienter als die kleinteilige Instandsetzung von einzelnen Ersatzteilen. Er führt zu deutlich kürzeren Standzeiten, günstigere Kosten und damit zu einer höheren Kundenzufriedenheit.

Viele Wege, ein Ziel: nachhaltige Mobilität

Die Mobilität der Zukunft wird und muss eine nachhaltige sein. Ressourcenschonung, Sicherheit und Komfort bei gleichzeitiger Wahrung der individuellen Mobilitätsbedürfnisse sind die maßgeblichen Kriterien, an denen sich die Konzepte für morgen orientieren. ZF Aftermarket hat diese Herausforderungen offensiv angenommen und bietet seinen Kunden und Partnern schon heute Produkte und Servicelösungen, um den Weg in die Mobilität der Zukunft erfolgreich beschreiten zu können. „Unsere Agenda für die Zukunft des Aftermarkets ist geprägt von unserem Anspruch, Umwelt und Technologie in Einklang zu bringen“, verspricht Helmut Ernst. „Wir begleiten unsere Kunden auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität mit Expertise und Ideenreichtum. Damit verbinden wir die ‚Vision Zero‘ des Konzerns in idealer Weise mit den Anforderungen eines nachhaltigen Automotive Aftermarkets.“

KONTAKT

Fabiola Wagner

Leitung Aftermarket Kommunikation

+49 9721 4756-110

fabiola.wagner@zf.com