Presseinformation

26/06/2018

ZF erweitert Erfolgsgetriebe TraXon um Predictive-Maintenance-Funktion

  • Technologiekonzern baut Truckportfolio mit neuer Digitalisierungslösung aus
  • Vorausschauende Wartung passt die Instandhaltungsintervalle an die tatsächliche Nutzungsintensität an
  • Kürzere Stillstandzeiten senken Betriebskosten für Flottenbetreiber

Friedrichshafen. Der Technologiekonzern ZF erweitert sein Nutzfahrzeug-Portfolio um eine neue digitale Lösung. Das modulare Getriebesystem TraXon, weltweit erfolgreich bei vielen Lkw- Herstellern im Einsatz, wird ab 2019 optional mit einer Predictive-Maintenance-Funktion ausgerüstet. Damit haben Flottenbetreiber über die Cloud den Zustand kritischer Einzelkomponenten wie Getriebeöl oder Kupplungsscheiben stets im Blick. So können Wartungen vorausschauend geplant, Fahrzeug-Stillstandzeiten verkürzt und Liegenbleiber vermieden werden. Das senkt Kosten und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer des Getriebes.

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ZF erweitert Erfolgsgetriebe TraXon um Predictive-Maintenance-Funktion

Mit der neuen Predictive-Maintenance-Funktion macht ZF sein modulares Erfolgsgetriebe TraXon bereit für die digitale Zukunft der Nutzfahrzeugbranche. Ab 2019 können Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber die Cloud-Lösung einsetzen, um Wartungen vorausschauend zu planen.

ZF nutzt dazu Sendemodule, die bereits ab Werk im Fahrzeug verbaut sind und Informationen über den Getriebezustand an die Cloud des OEM weiterleitet. Dabei steht die OEM-Datenplattform in Kontakt mit der ZF Cloud. Letztere erstellt aus den gelieferten Rohdaten detaillierte Berichte über den Zustand der Getriebekomponenten, die vom OEM oder Flottenbetreiber ausgelesen und zur vorausschauenden Planung von Wartungen genutzt werden können.

„Mit unserer neuen Predictive-Maintenance-Funktion erweitern wir das bewährte TraXon-Getriebe in Richtung Vernetzung. Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber erhalten einen echten Mehrwert, weil sie bei den Diagnoseberichten auf unser tiefgreifendes Getriebe-Know-how wie auch unsere digitale Kompetenz zählen können. Damit wird ZF seinem Anspruch als ganzheitlicher Anbieter für intelligente mechanische Systeme gerecht“, so Winfried Gründler, Leiter der Lkw-und Van-Antriebstechnik in der ZF-Division Nutzfahrzeugtechnik.

ZF konzentriert sich bei seiner Predictive-Maintenance-Strategie auf kritische Einzelkomponenten und Verschleißteile wie Getriebeöl oder Kupplungsscheiben. Die Vorteile: Dank permanenter Auswertung der Daten und dem damit möglichen rechtzeitigen Austauschen oder Reparieren der betreffenden Bauteile können teure Pannen vermieden werden. Stillstand- und Ausfallzeiten werden verkürzt oder ganz umgangen, zusätzlich steigt die Lebensdauer des Getriebes. Ebenso können Flottenbetreiber auf komplexe Notfall-Pläne verzichten, um bei Pannen die Lieferkette aufrecht zu erhalten. Als Resultat sinkt die Total Cost of Ownership signifikant.

Konzern-Synergien ebnen Weg für die Zukunft

ZF konnte bei der Entwicklung der neuen TraXon-Funktion Erfahrungen aus dem Geschäftsbereich Industrietechnik nutzen, wo der Konzern Predictive Maintenance bereits für Windkraftgetriebe anbietet. Ebenso hat das Unternehmen die Zukunft des Straßenverkehrs im Blick: Wenn sich auf lange Sicht das autonome Fahren auch in der Nutzfahrzeugbranche durchsetzt, ist Predictive Maintenance eine Voraussetzung, um bei langen Strecken einen reibungslosen Logistikablauf zu gewährleisten.

KONTAKT

Frank Discher

Technologie- und Produktkommunikation

+49 7541-77 960770

frank.discher@zf.com

Robert Buchmeier

Leiter Technologie- und Produktkommunikation

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robert.buchmeier@zf.com