Presseinformation

20/05/2020

ZF sichert sich zusätzliche Liquidität

  • Technologiekonzern vereinbart mit Banken zusätzliche Kreditlinie in Höhe von 1,35 Milliarden Euro
  • Gesamtvolumen steigt durch positive Resonanz bei Kreditsyndizierung
  • Financial Covenants aufgrund hoher Marktvolatilität angepasst

Friedrichshafen. Die ZF Friedrichshafen AG hat ihre finanzielle Flexibilität mit einer neuen syndizierten Kreditlinie in Höhe von 1,35 Milliarden Euro erweitert. Die Kreditlinie verbessert die Liquidität des Technologiekonzerns und ergänzt den bereits bestehenden revolvierenden Kredit über drei Milliarden Euro. Die neue Kreditlinie steht für einen Zeitraum von zwölf Monaten mit zwei Verlängerungsoptionen von jeweils sechs Monaten zur Verfügung.

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ZF sichert sich zusätzliche Liquidität

Die zusätzliche Kreditlinie wurde Ende April durch ursprünglich drei Banken (BNP Paribas, Deutsche Bank und J.P. Morgan) in Höhe von 1,0 Milliarden Euro zugesichert. An einer anschließenden Syndizierung, die am 19. Mai erfolgreich abgeschlossen wurde, beteiligten sich weitere Hausbanken des Unternehmens. Aufgrund der positiven Resonanz konnte das Kreditvolumen auf einen Betrag von insgesamt 1,35 Milliarden Euro ausgeweitet werden. Die Kreditlinie vergrößert den Liquiditätsspielraum und verschafft ZF mehr finanzielle Flexibilität, um die aktuellen Herausforderungen durch die Folgen der Corona-Pandemie zu meistern sowie sich langfristig strategisch auf die Anforderungen der zukünftigen Mobilität auszurichten.

Angesichts der durch die Pandemie bedingten hohen Marktvolatilität hat ZF mit seinem Bankenkonsortium zudem vereinbart, die sogenannten Financial Covenants anzupassen. Die vereinbarte Obergrenze für den Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/adjustierter EBITDA) wurde für die nächsten zwölf Monate von 4,0x auf 5,5x angehoben. Mit diesem Schritt verschafft sich ZF zusätzlichen Spielraum und Sicherheit zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie.

KONTAKT

Thomas Wenzel

Director Global Corporate Communications

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Dr. Jochen Mayer

Wirtschafts- und Finanzkommunikation

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