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19/11/2019

E-volution für die Schifffahrt: ZF entwickelt elektrisches Antriebssystem für Segelyachten

  • Kein Lärm und keine Emissionen: E-Antrieb macht Segeln umweltfreundlicher
  • Neue Technologie baut Vorreiterposition von ZF bei nachhaltigen Marine-Antrieben aus
  • E-Antrieb bewährt sich seit September 2019 im Innovationsschiff

Friedrichshafen. ZF baut sein Portfolio an nachhaltigen Marine-Antriebslösungen weiter aus. Ein neues elektrisches Antriebssystem, kombiniert mit dem Steerable-Pod-Propulsion-System (SPP) des Konzerns, lenkt Skipper wortwörtlich in eine saubere und nachhaltige Zukunft. Damit ist das Anlegen nicht nur intuitiv und entspannt, sondern auch emissions- und lärmfrei.

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E-volution für die Schifffahrt: ZF entwickelt elektrisches Antriebssystem für Segelyachten

Die Vorteile des neuen elektrischen Antriebssystems von ZF: Da es keine Emissionen verursacht, können auch Häfen angeschifft werden, die aufgrund von Umweltbestimmungen Yachten mit konventionellem Antrieb versperrt bleiben. Weil zudem kein Lärm entsteht, lässt sich auch am frühen Morgen starten, ohne Anrainer zu belästigen. Zudem ist die Drehzahl des E-Motors punktgenau regulierbar. So wird das Anlegen bei starkem Seitenwind oder Strömung noch sicherer. Dazu verbaut ZF eine E-Maschine mit einer Maximalleistung von 125 kW statt eines konventionellen Dieselaggregats, mit einem entsprechend angeordneten Antriebsstrang. Die elektrische Maschine wird mit dem lenkbaren Steerable-Pod-Propulsion-System (SPP) von ZF verbunden, dessen Wendigkeit durch die gleichmäßige Steuerung der elektrischen Maschine ohne Kupplung noch verbessert wird.

Erprobung im Innovationsschiff seit September

ZF testet dieses elektrische Segelyacht-Konzept bereits unter realen Bedingungen. Seit September 2019 kreuzt dazu ein Innovationsschiff auf dem Gardasee. Der Protoyp ist mit einem 60 kWh-Lithium-Ionen-Akku ausgestattet und erreicht eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von knapp 7 Knoten (umgerechnet: 13 km/h) bei einer Reichweite von circa 30 Seemeilen (umgerechnet: 55,5 km). Der Akku ist im Heckbereich platziert und mit einem Kühlsystem zur Leistungsoptimierung ausgestattet.

Der Aufbau des Versuchsschiffs ähnelt dem geplanten Serieneinsatz. „Wir konnten bei der Entwicklung des High-End-Induktionsmotors auf Synergieeffekte innerhalb des Konzerns setzen“, erläutert Massimiliano Cotterchio, Leiter Vertrieb Produktlinie Pleasure Craft. „Wir nutzen die gleiche Plattform und teilweise die gleichen Systemkomponenten, die unser Unternehmen bereits erfolgreich in anderen Anwendungen einsetzt. Somit können sich unsere Kunden auf bewährte ZF-Qualität verlassen.“

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Svenja Mayer

Head of Marketing and Communications, Marine & Special Driveline

+49 7541 77-2418

svenja.mayer@zf.com

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Leiter Kommunikation & Public Affairs / Pressesprecher, Division Industrietechnik

+49 851 494-2480

gernot.hein@zf.com