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10/09/2019

Im Alltag emissionsfrei: ZF EVplus setzt Plug-in Hybrid unter mehr Strom

  • E-Mobilität ohne „Reichweiten-Angst“: PHEV ist das E-Auto für alle Fälle
  • ZF-Konzeptfahrzeug fährt mehr als 100 Kilometer rein elektrisch mit einer Batterieladung
  • Plug-in Hybride führen rasch zu mehr E-Mobilität und weniger CO2-Emissionen im Straßenverkehr

Friedrichshafen / Frankfurt am Main. ZF zeigt, dass Plug-in-Hybride (PHEV) als vollwertige E-Fahrzeuge gelten können: Das ZF EVplus Konzeptfahrzeug fährt rein elektrisch mehr als 100 Kilometer weit – im Realbetrieb. Genügend Reichweite für die meisten Autofahrer, um ihre Pendler-Strecken und täglichen Fahrten mit nur einer Batterieladung zu absolvieren. Damit ist mit nur einem Familienauto E-Mobilität im Alltag für eine breite Kundengruppe möglich. Für die selteneren langen Strecken in den Urlaub oder den Wochenendausflug springt der Verbrennungsmotor mit ein. ZF zeigt das EVplus Konzept erstmals auf der IAA 2019.

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Im Alltag emissionsfrei: ZF EVplus setzt Plug-in Hybrid unter mehr Strom

In Deutschland fahren mehr als 88 Prozent der Berufspendler mit dem Pkw täglich Strecken unter 100 Kilometern. Diese Distanzen kann ein PHEV rein elektrisch zurücklegen – mit nur einer Batterieladung. Das belegt ZF mit dem EVplus Konzeptfahrzeug: Dessen rein elektrische Reichweite von mehr als 100 Kilometern deckt den täglichen Mobilitätsbedarf der meisten Pendler und Familien praktisch vollständig elektrisch ab. Ohne das Fahrzeug dafür unterwegs nachladen zu müssen.

„EVplus markiert für uns den Paradigmenwechsel bei Plug-in-Hybriden“, erklärt Stephan von Schuckmann, Leiter der ZF-Division Pkw-Antriebstechnik. „Plug-in Hybride der nächsten Generation sind dank EVplus alltagstaugliche E-Fahrzeuge.“ Die höhere elektrische Reichweite sorgt auf täglichen Strecken für lokal emissionsfreies Fahren. Der Verbrenner nimmt den Autofahrern gleichzeitig die „Reichweiten-Angst“ und hilft dadurch, bestehende Kaufhemmnisse für Elektrofahrzeuge abzubauen. PHEV können daher rasch für mehr rein elektrisch gefahrene Strecken und dadurch weniger lokale CO2-Emissionen im Straßenverkehr sorgen. Ein weiterer Vorteil ist, dass in PHEV im Vergleich zu batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) deutlich kleinere Batteriesysteme verbaut werden können, um diesen hohen Anteil an elektrischen Fahrten zu erzielen. Praxistests mit dem EVplus Konzeptfahrzeug zeigen, dass diese Art der Elektrifizierung in der Realität von Pendlern und Familien bestens funktioniert: „EVplus bietet konsequente Elektromobilität im Alltag. Wer mit demselben Fahrzeug längere Strecken. fahren will, schafft dies ohne erzwungene Ladepausen und das Risiko, liegenzubleiben“, erläutert Dr. Michael Ebenhoch, Leiter Entwicklung der Division Pkw-Antriebstechnik.

Verfügbare Technologie als Basis

Das EVplus Konzeptfahrzeug basiert auf einem Serien-Pkw mit 8-Gang Plug-in Hybridgetriebe von ZF. In die Mittelklasselimousine haben die Ingenieure des Technologiekonzerns eine leistungsfähigere Batterie von 35 KWh Brutto-Kapazität verbaut. Die Leistung der in das Getriebe integrierten elektrischen Maschine entspricht mit 65 kW Dauerleistung und Spitzenleistung bis 95 kW dem Serienstand. Im Realbetrieb erreicht das ZF-Konzeptfahrzeug dadurch mehr als 100 Kilometer rein elektrisch mit einer einzigen Batterieladung – zu jeder Jahreszeit und mit aktiven Nebenverbrauchern wie Klimaanlage oder Heizung.

Mehr Elektro, weniger Verbrenner

Mit der deutlich erhöhten rein elektrischen Reichweite von EVplus verbessert sich auch das Nutzerverhalten: Oft laden Fahrer aktueller PHEV die Batterie gar nicht erst auf. Der Grund hierfür: Die zu geringe rein elektrische Reichweite im Alltag. Das beeinträchtigt die tatsächliche Energiebilanz der PHEVs. Die Rechnung mit EVplus sieht anders aus: Einmal in der heimischen Garage oder am Arbeitsplatz aufgeladen sind Autofahrer auf ihren täglichen Fahrten rein elektrisch unterwegs.

Auch die Innenstädte lassen sich mit EVplus rein elektrisch und damit ohne lokale Stickstoffoxid-Emissionen und mit deutlich niedrigeren Feinstaub-Werten befahren. Die Diskussion um Fahrverbote und eine dadurch eingeschränkte Mobilität kann so gelöst werden. Entsprechende Fahrstrategien und Kontrollmechanismen – Stichwort „Geofencing“ – werden in absehbarer Zeit sicherstellen, dass PHEV-Fahrzeuge in der Stadt tatsächlich elektrisch unterwegs sind.

KONTAKT

Frank Discher

Technologie- und Produktkommunikation

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Robert Buchmeier

Leiter Technologie- und Produktkommunikation

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