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22/10/2026

Neun-Monats-Zahlen 2026: ZF verbessert Performance und sichert Refinanzierung

  • Konzern erzielt in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Umsatz von 28,9 Milliarden Euro
  • Die bereinigte EBIT-Marge liegt mit 4,9 Prozent am oberen Rand der Prognose für das Gesamtjahr
  • Leverage verbessert sich gegenüber dem Jahresende 2025 weiter von 2,98x auf 2,61x

Friedrichshafen. Die ZF Friedrichshafen AG hat ihre Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Jahres 2026 vorgelegt. Nominell erzielte das Unternehmen einen Umsatz auf dem Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahrs; organisch legte er in einem weiterhin schwachen Pkw-Marktumfeld um 1,4 Prozent zu. Das bereinigte EBIT stieg von 1,0 Milliarden auf 1,4 Milliarden Euro, was einer bereinigten EBIT-Marge von 4,9 (Vorjahreszeitraum: 3,6) Prozent entspricht. Der bereinigte Free Cashflow erreichte rund 1,1 Milliarden Euro nach 683 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

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Neun-Monats-Zahlen 2026: ZF verbessert Performance und sichert Refinanzierung

Das organische Umsatzwachstum ist vor allem auf Auftragseingänge in Nordamerika zurückzuführen, während die Entwicklung in den beiden anderen großen Marktregionen Europa und Asien-Pazifik stagnierte. Ursächlich für die Unsicherheiten auf den weltweiten Fahrzeugmärkten sind vor allem anhaltende geopolitische Spannungen.

Die konzernweiten Performance-Maßnahmen wirken sich derweil zunehmend positiv auf das Ergebnis aus. Das bereinigte EBIT lag von Januar bis September um 368 Millionen über dem Wert des Vorjahreszeitraums und belief sich auf insgesamt 1,4 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge erreichte 4,9 Prozent; sie liegt damit am oberen Rand des Korridors der Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2026 (4,0 bis 5,0 Prozent).

Eine ähnliche Entwicklung zeigt der bereinigte Free Cashflow: Durch eine verbesserte operative Performance sowie auch weiterhin stark fokussierte Investitionen stieg er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 411 Millionen Euro auf rund 1,1 Milliarden Euro. Auszahlungen für Restrukturierungsmaßnahmen wirkten sich hingegen im dritten Quartal negativ auf den Free Cashflow aus.

Die Nettoverschuldung des Konzerns lag per 30. September 2026 bei 10,1 Milliarden Euro und damit um rund 130 Millionen Euro unter dem Wert vom Jahresende 2025. Der Leverage verbesserte sich von 2,98x auf 2,61x.

Mitte September hat ZF zudem in einem volatilen Kapitalmarktumfeld erfolgreich eine 750-Millionen-Euro-Anleihe mit einer Laufzeit von 4,5 Jahren und einem Kupon von 5,750 Prozent platziert. Dadurch können ausgewählte Euro-Anleihen mit Fälligkeiten in den Jahren 2027 und 2028 vorzeitig abgelöst werden. Flankiert wurde das Vertrauen der Investoren durch die jüngsten Anhebungen des Rating-Ausblicks von Moody’s und S&P Global Ratings.

„Wir sehen deutlich, dass unsere Maßnahmen wirken: Ergebnis und Free Cashflow haben sich verbessert, und auch der Leverage zeigt eine gute Entwicklung. Das ist gerade in diesem anspruchsvollen Marktumfeld ein wichtiger Fortschritt. Gleichzeitig haben wir mit der erfolgreichen Anleiheplatzierung anstehende Fälligkeiten frühzeitig refinanziert und unsere Finanzierung weiter abgesichert. Damit schaffen wir eine solide finanzielle Basis für die weitere Transformation von ZF“, sagt Finanzvorstand Michael Frick. „Den eingeschlagenen Weg von Restrukturierung, Kostensenkung, Schuldenabbau und höherer Geschwindigkeit gehen wir entschlossen weiter. Das ist notwendig, um ZF mit seiner starken Technologiekompetenz in eine auch wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu führen.“

Die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2026 wird ZF bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag, 18. März 2027, präsentieren.

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Andreas Veil

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Dr. Jochen Mayer

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