Press Center

Presseinformation

02/09/2026

ZF zeigt, wie softwaredefinierte Nutzfahrzeuge im täglichen Betrieb einen Mehrwert schaffen

  • Softwaredefinierte Nutzfahrzeuge schaffen messbaren Kundennutzen durch verbesserte Verfügbarkeit, Effizienz und Sicherheit
  • ZF versteht das Zusammenspiel von Nutzfahrzeugsystemen und unterstützt OEMs bei der Vorbereitung auf zukünftige Fahrzeugarchitekturen
  • Schrittweise zum softwaredefinierten Nutzfahrzeug: Von digitalen Lösungen bis hin zur vernetzten Fahrzeugintelligenz entwickelt ZF die Bausteine für das Nutzfahrzeug der Zukunft

Friedrichshafen / Hannover. Im Vorfeld der IAA Transportation 2026 zeigt ZF, wie softwaredefinierte Nutzfahrzeuge durch verbesserte Verfügbarkeit, Effizienz und Sicherheit messbaren Kundennutzen schaffen. Dank seines umfassenden Verständnisses der Interaktion und Integration von Fahrzeugsystemen unterstützt ZF Erstausrüster dabei, sich auf zukünftige Fahrzeugarchitekturen vorzubereiten. Durch digitale Lösungen und vernetzte Fahrzeugintelligenz setzt ZF softwaregesteuerte Innovationen schrittweise in die betriebliche Praxis um und schafft bereits heute Mehrwert für Kunden. Gleichzeitig werden die nächsten Entwicklungsschritte in Richtung softwaredefinierter Nutzfahrzeuge unternommen.

Mehr anzeigen
ZF zeigt, wie softwaredefinierte Nutzfahrzeuge im täglichen Betrieb einen Mehrwert schaffen

Nutzfahrzeuge generieren nur dann Umsatz, wenn sie auf der Straße unterwegs sind. Gleichzeitig führen neue Vorschriften, sich wandelnde Kundenanforderungen und die zunehmende Digitalisierung zu einer steigenden Komplexität traditioneller Fahrzeugarchitekturen. Erstausrüster und Flottenbetreiber suchen daher nach Möglichkeiten, die Fahrzeugleistung über den gesamten Lebenszyklus hinweg kontinuierlich zu verbessern und zugleich die zunehmende System- und Softwarekomplexität zu managen. Diese Entwicklung beschleunigt den Übergang zu softwaredefinierten Nutzfahrzeugen.

„Beim softwaredefinierten Nutzfahrzeug geht es nicht um Technologie um ihrer selbst willen. Es geht darum, die Verfügbarkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und die Leistungsfähigkeit eines Fahrzeugs über seinen gesamten Lebenszyklus kontinuierlich zu verbessern“, erklärt Ivan Brajdic, Leiter der Forschung und Entwicklung in der ZF Division Commercial Vehicle Solutions. „Genau diesen Mehrwert für unsere Kunden zu entwickeln und bereitzustellen, ist der Motor für Innovationen bei ZF.“

Vor diesem Hintergrund bereitet ZF seine ADAS-, Brems-, Antriebs- und Digitaltechnologien auf zukünftige Fahrzeugarchitekturen vor und bietet gleichzeitig bereits heute praktische Anwendungen mit messbarem Kundennutzen an.


Mehrwert über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus schaffen

Sicheres Software-Update-Management, Fahrzeugdiagnose, Zustandsüberwachung und vernetzte Fahrzeugintelligenz sind wichtige Bausteine auf dem Weg zum softwaredefinierten Nutzfahrzeug. Aufbauend auf bereits eingeführten oder angekündigten Lösungen unterstützt ZF Flottenbetreiber dabei, Vorschriften einzuhalten, die Fahrzeugverfügbarkeit zu verbessern und die Fahrzeugleistung über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu optimieren. Dazu gehören das Software-Update-Management-System (SUMS), ZF [pro] Diagnostics sowie Zustandsüberwachungsdienste über ZF Health Check. Alle Lösungen verfügen über integrierte Cybersicherheit auf dem neuesten Stand der Technik. ZF nutzt zudem zunehmend das Zusammenspiel verschiedener Fahrzeugsysteme, insbesondere von Brems- und Antriebstechnologien. Das ZF Braking and e-Drive Synergy Program verdeutlicht, wie diese Synergien die Fahrzeugeffizienz weiter verbessern können.

Aufbauend auf diesen Fähigkeiten erweitert ZF die Vernetzung und Systemintegration über einzelne Fahrzeugsysteme hinaus auf die gesamte Fahrzeugkombination und deren Einsatzumgebung. Ein Beispiel hierfür ist das Konzept Truck Trailer Link (TTL), das eine Hochgeschwindigkeits-Kommunikationsverbindung zwischen Lkw und Anhänger herstellt. Durch den bidirektionalen Echtzeit-Datenaustausch über die gesamte Fahrzeugkombination hinweg schafft TTL die Grundlage für zukünftige softwaredefinierte Funktionen und intelligente Fahrzeuganwendungen. Zu den möglichen Einsatzfeldern gehören die Integration von Anhängerkameras in Fahrerassistenzsysteme sowie die Steuerung von Anhängerfunktionen wie Liftachsen, Stützbeinen und Lichtsystemen direkt aus der Fahrerkabine heraus. Truck Trailer Link soll herkömmliche Steckverbindungen ersetzen und die Kommunikation zwischen Zugfahrzeug und Anhänger über eine einzige, cybersichere Point-to-Point-Verbindung vereinheitlichen.


Die Grundlagen für die Nutzfahrzeuge der Zukunft schaffen

Ausgehend von heutigen Software-Lösungen, vernetzter Fahrzeugintelligenz und der Konnektivität von Nutzfahrzeugen entwickelt ZF die Grundsteine für die nächste Generation von Nutzfahrzeugen weiter. Ein Beispiel hierfür ist das auf dem ZF CV Tech Day vorgestellte Konzept „SdCV Driver Terminal“, das zeigt, wie serviceorientierte Softwarearchitekturen und die Vernetzung von Fahrzeugen mit der Infrastruktur dazu beitragen können, Produktivität, Sicherheit und operative Steuerung auf Logistikhöfen zu verbessern. Zu den untersuchten Funktionen gehören die automatische Konfiguration des Betriebsgeländes, die Fernaktivierung der Feststellbremse sowie auf Bluetooth Low Energy (BLE) basierende Sicherheitsfunktionen. Das Konzept veranschaulicht das Potenzial, manuelle Eingriffe zu reduzieren und Betriebsabläufe effizienter zu gestalten.

Zusammen zeigen diese Fähigkeiten, wie ZF Softwareangebote, vernetzte Fahrzeugtechnologien und die Integration auf Systemebene kombiniert, um über die gesamte Nutzungsdauer des Fahrzeugs hinweg einen hohen Mehrwert zu schaffen. Dieser evolutionäre Ansatz ermöglicht es OEMs und Flottenbetreibern, bereits heute operative Vorteile zu realisieren und sich gleichzeitig auf das softwaredefinierte Nutzfahrzeug von morgen vorzubereiten.


ZF auf der IAA Transportation 2026

Auf der IAA Transportation 2026 präsentiert ZF die nächsten Bausteine auf dem Weg zum softwaredefinierten Nutzfahrzeug. Zu den Highlights zählen Lösungen für sichere Over-the-Air-Software-Updates, ein entscheidender Faktor für zukünftige Fahrzeugarchitekturen. Darüber hinaus zeigt ZF seine Hochgeschwindigkeits-Konnektivität zwischen Lkw und Anhänger sowie weitere Fortschritte im Bereich der zentralisierten Fahrzeugintelligenz, die den Weg für neue softwaredefinierte Funktionen ebnen.

Am 14. September 2026 begrüßt ZF Medienvertreter um 9:20 Uhr zur IAA-Pressekonferenz. Diese und weitere Technologien werden in Halle 21, Stand B42, zu sehen sein.

MEDIEN

Presseinformation
Bild
Video

KONTAKT

Christopher Rimmele

Christopher Rimmele

Leiter Kommunikation ZF Commercial Vehicle Solutions
Tim Glockemann

Tim Glockemann

Lkw- und Anhänger-Technologie