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12/08/2026

ZF treibt technologieoffene Wege zur Reduzierung von Emissionen im Nutzfahrzeugbereich voran

  • Technologieoffener Ansatz unterstützt OEMs und Flottenbetreiber dabei, Emissionen in unterschiedlichen Anwendungen und Regionen zu reduzieren
  • Hybrid- und elektrische Antriebstechnologien ermöglichen einen schrittweisen und wirtschaftlich tragfähigen Übergang
  • Antriebsstrang-, Brems-, Luftmanagement- und Softwarelösungen tragen zu einer höheren Fahrzeugeffizienz bei
  • Skalierbare Lösungen helfen Kunden, Nachhaltigkeit, Betriebsleistung und Gesamtbetriebskosten in Einklang zu bringen

Friedrichshafen / Hannover. Im Vorfeld der IAA Transportation 2026 zeigt ZF, wie Nutzfahrzeuge mithilfe eines technologieoffenen Ansatzes zur Reduzierung von Emissionen beitragen können. Da unterschiedliche Anwendungen, Einsatzprofile und Märkte unterschiedliche Lösungen erfordern, bündelt ZF Hybridtechnologien, elektrische Antriebssysteme, effizienzsteigernde Fahrzeugtechnologien und intelligente Software in einem umfassenden Portfolio. Damit kann das Unternehmen OEMs und Flottenbetreiber dabei unterstützen, Emissionen in einem Tempo zu reduzieren, das zu ihren Anwendungen, der vorhandenen Infrastruktur und den regionalen Anforderungen passt. Gleichzeitig lassen sich Betriebsleistung und Gesamtbetriebskosten flexibel ausbalancieren.

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ZF treibt technologieoffene Wege zur Reduzierung von Emissionen im Nutzfahrzeugbereich voran

Im Zentrum der Strategie von ZF steht ein technologieoffenes Antriebsportfolio auf Basis skalierbarer und modularer Plattformen. Es umfasst konventionelle, hybride und elektrische Antriebskonfigurationen für Nutzfahrzeuganwendungen in globalen Märkten. Aufbauend auf bewährten Systemen und Komponenten über verschiedene Architekturen hinweg bietet ZF seinen Kunden Lösungen, die auf ihre jeweiligen Anwendungen, Infrastrukturen und regionalen Anforderungen zugeschnitten sind. Systemintegration und intelligente Software ergänzen dieses Portfolio und erschließen zusätzliche Effizienzpotenziale.

„Es gibt nicht den einen Weg zur Emissionsreduzierung bei Nutzfahrzeugen“, sagt Winfried Gründler, Leiter der Business Unit Driveline Solutions bei ZF. „Unsere Kunden benötigen Lösungen, die bereits heute zur Senkung von Emissionen beitragen können und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll sind. Mit unserem technologieoffenen Portfolio unterstützen wir OEMs und Flottenbetreiber dabei, ihre betriebliche Leistungsfähigkeit flexibel aufrechtzuerhalten.“

Hybrid- und elektrische Antriebstechnologien für unterschiedliche Kundenanforderungen

ZFs modularer Ansatz im Antriebsstrang lässt Kunden den Elektrifizierungsgrad wählen, der ihren betrieblichen Anforderungen am besten entspricht. Hybridtechnologien wie das Getriebe TraXon 2 Hybrid erleichtern den schrittweisen Übergang von konventionellen zu elektrifizierten Antriebssträngen, insbesondere dort, wo ein rein elektrischer Betrieb wirtschaftlich oder infrastrukturell noch nicht realisierbar ist.

Das System wurde für schwere Nutzfahrzeuganwendungen entwickelt und vereint Hybrid- und Elektrofahrmodi. Es unterstützt die Energierückgewinnung und ermöglicht elektrisches Fahren in Niedrigemissionszonen. Basierend auf der bewährten TraXon-Getriebeplattform und unter Nutzung von Komponenten aus dem elektrischen Antriebsportfolio von ZF verbindet TraXon 2 Hybrid die Vorteile der Elektrifizierung mit der Zuverlässigkeit und Flexibilität eines konventionellen Antriebsstrangs. Je nach Einsatzprofil und Systemkonfiguration kann dies den Kraftstoffverbrauch und die damit verbundenen Emissionen senken, ohne Reichweite oder Betriebsabläufe einzuschränken.

Für Anwendungen, bei denen ein vollelektrischer Betrieb den geeigneten Weg in Richtung zukünftigen Transport darstellt, entwickelt ZF sein Portfolio elektrischer Antriebslösungen kontinuierlich weiter. Die elektrischen Zentralantriebssysteme der CeTrax-2-Familie bieten eine skalierbare Elektrifizierungslösung für bestehende Fahrzeugarchitekturen mit Verbrennungsmotor. Geplante Erweiterungen, darunter höhere Leistungsstufen, eine breitere Anwendungsabdeckung sowie die Verfügbarkeit von Nebenabtrieben (Power Take-Off, PTO), ermöglichen künftig den Einsatz in einem noch größeren Spektrum von Nutzfahrzeuganwendungen. Die elektrische Achsfamilie AxTrax 2 unterstützt spezielle Elektrofahrzeugplattformen und wird mit höheren Drehmomenten weiterentwickelt, wodurch sich die zulässige Nutzlast und der Anwendungsbereich erheblich erweitern. Der kürzlich erfolgte Produktionsstart in China unterstreicht dazu die weltweit steigende Nachfrage nach elektrischen Achslösungen im Güterverkehr.

ZF verfolgt seinen Ansatz für eine flexible Mobilität auch über den Antriebsstrang hinaus. Elektrifizierte Anhängerkonzepte und Luftmanagementsysteme bieten zusätzliches Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Unterstützung von Emissionsminderungszielen. Die Elektrifizierung von Anhängern baut auf der Expertise von ZF bei E-Achsen, Bremssystemen und der Fahrzeugintegration auf und wird bereits in Entwicklungs- und Pilotprojekten demonstriert.Gleichzeitig verbessert der Luftkompressor e-comp Scroll die Gesamteffizienz von Fahrzeugen. Sein ölfreies Design erhöht die Qualität der Druckluft und reduziert den Wartungsaufwand. Die geringe Geräuschentwicklung prädestiniert ihn zudem für Anwendungen wie den städtischen Busverkehr.

Systemintegration und Software steigern die Gesamteffizienz des Fahrzeugs

„Hybrid- und elektrische Antriebstechnologien sind wichtige Bausteine für eine flexible Mobilität“, sagt Dr. Johannes Heseding, Manager Innovation Electrification & Efficiency. „Weitere erhebliche Effizienzgewinne lassen sich durch das intelligente Zusammenspiel von ZF-Systemen im gesamten Fahrzeug realisieren, insbesondere durch die Synergien zwischen Antriebs- und Bremssystemen.“

So koordinieren integrierte Steuerungsfunktionen Antriebs-, Brems- und Energiemanagementsysteme, um den Energieverbrauch zu optimieren und weitere Senkungen der Emissionen und Betriebskosten zu unterstützen. Diese Vorteile lassen sich mit einzelnen Komponenten allein nicht erzielen.

Während sich regulatorische Anforderungen und Markterwartungen in Richtung emissionsärmerer und effizienterer Transportlösungen weiterentwickeln, müssen OEMs und Flottenbetreiber ihre Fahrzeuge an regionale Rahmenbedingungen und gesetzliche Vorgaben anpassen und gleichzeitig flexibel für zukünftige Entwicklungen bleiben. Mit seinen skalierbaren Technologien bietet ZF Lösungen, die die Einhaltung aktueller und künftiger Vorschriften, einschließlich Emissionsstandards wie Euro 7, unterstützen und gleichzeitig praktikable Wege für die Mobilität von morgen aufzeigen.

ZF auf der IAA Transportation 2026

ZF wird auf der diesjährigen IAA Transportation in Hannover (Halle 21, Stand B42) seine neuesten Technologien zur Emissionsreduzierung bei Nutzfahrzeugen vorstellen. Dazu zählen auch Weiterentwicklungen im Bereich hybrider und elektrischer Antriebslösungen.

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Christopher Rimmele

Christopher Rimmele

Leiter Kommunikation ZF Commercial Vehicle Solutions
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Lkw- und Anhänger-Technologie