Presseinformation
Eurosatory 2026: ZF ist „Together on Mission” mit der europäischen Verteidigungsindustrie
- Über 50 Jahre Erfahrung: ZF positioniert sich als verlässlicher Partner in einem anspruchsvollen Segment
- Komplexität reduzieren, Effizienz steigern, Flexibilität ermöglichen: Konzern präsentiert integrierte Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
- ZF erweitert Portfolio für Kettenfahrzeuge um das eLSG 5000 Lenkschaltgetriebe
Friedrichshafen / Paris. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in Verteidigungs- und Sonderfahrzeuganwendungen bringt ZF eine einzigartige Systemperspektive in die Verteidigungsindustrie ein. Das Unternehmen kombiniert hierbei bewährte Technologien mit anwendungsspezifischer Entwicklung und Know-how in industrieller Skalierung. ZF präsentiert sein Portfolio an Technologien und Dienstleistungen auf der Eurosatory 2026, der weltweit führenden Fachmesse für Verteidigung und Sicherheit, die vom 15. bis 19. Juni in Paris stattfindet (Halle 6, Stand G379).
Unter dem Motto „Together on Mission“ positioniert sich ZF als langfristiger, verlässlicher Partner der europäischen Verteidigungsindustrie. Mit mehr als fünf Jahrzehnten Erfahrung in Verteidigungs- und Sonderfahrzeuganwendungen bringt der Konzern eine Systemperspektive ein, die bewährte Technologien, anwendungsspezifische Entwicklung und industrielle Kompetenz vereint. Dieses Know-how wird auf der diesjährigen Eurosatory in Paris umfassend präsentiert.
„Wenn es um Verteidigung oder Kriseneinsätze geht, müssen Fahrzeuge durch Zuverlässigkeit, vorhersehbare Leistung und operative Effizienz sichere Entscheidungen ermöglichen. ZF bietet Lösungen, die dieses Vertrauen unterstützen“, sagt Ralf Boss, Leiter der Produktlinie Sonderfahrzeugsysteme.
Als umfassender Systemanbieter konzentriert sich ZF darauf, Komplexitäten zu reduzieren, Effizienz zu steigern und Flexibilität zu ermöglichen – insbesondere für Hersteller von Verteidigungsfahrzeugen. Modulare Architekturen ermöglichen die nahtlose Integration einzelner Subsysteme und lassen gleichzeitig Spielraum für kundenspezifische Anpassungen. Dieser Ansatz unterstützt schnellere Entwicklungszyklen, vereinfachte Fahrzeugintegration und eine robuste Leistung unter extremen Einsatzbedingungen – von der Konzeptphase bis zur Serienproduktion.
ZF erweitert Antriebsportfolio für schwere Verteidigungsfahrzeuge
Das Antriebsportfolio von ZF für Verteidigungsfahrzeuge deckt ein breites Spektrum an Rad- und Kettenanwendungen ab. Radfahrzeuge profitieren von ZFs Erfahrung als Tier-1-Automobilzulieferer. Automatikgetriebe, Verteilergetriebe und elektrifizierte Antriebslösungen wie EcoLife Offroad 2, TC 27 oder CeTrax 2 dual haben ihre Robustheit in zahlreichen Fahrzeugsegmenten unter Beweis gestellt und bilden modulare Bausteine für leichte bis schwere Verteidigungsplattformen.
Ein besonderes Highlight auf der Eurosatory ist die Erweiterung des Portfolios für Kettenfahrzeuge. Kürzlich vorgestellt wurde das elektrifizierte Lenkschaltgetriebe eLSG 5000, das im Rahmen des europäischen Programms Main Ground Combat System (MGCS) entwickelt wird. Diese Erweiterung baut auf langjähriger Erfahrung mit etablierten Systemen wie dem LSG 1100 oder LSG 3000 auf und wird ebenfalls ausgestellt.
Fahrwerk- und Bremssysteme für extreme Einsatzbedingungen
Neben Antriebstechnologien präsentiert ZF zentrale Komponenten seines Fahrwerk- und Bremsportfolios für Verteidigungsanwendungen. Dieses reicht von einzelnen Fahrwerk- und Lenkungskomponenten bis hin zu kompletten Achssystemlösungen – einschließlich Systemen wie OptiDamp, Airtrac X, APL 90 sowie vollständig vormontierten Einzelrad-Aufhängungen (Corner Module).
Das Corner Modul kombiniert federungs-, dämpfungs- und lenkungsrelevante Komponenten in einer vorintegrierten Einheit, die an verschiedene Fahrzeugplattformen und Einsatzprofile angepasst werden kann. Konzipiert für hohe Achslasten und extreme Geländebedingungen unterstützt der modulare Ansatz robuste Fahrzeugarchitekturen, während die Integration vereinfacht und die Systemkomplexität reduziert wird.
Das Bremsenportfolio von ZF umfasst elektronische und konventionelle hydraulische, sowie pneumatische Systeme, die für anspruchsvolle Betriebszyklen und extreme Umweltbedingungen ausgelegt sind. Lösungen mit erhöhter Watfähigkeit – wie die Modular Braking System Platform mBSP XBS und Bremsaktuatoren – gewährleisten eine gleichbleibende Leistung und Sicherheit, selbst bei Tiefwasserfahrten und hoher thermischer Belastung.
Von Entwicklung bis Produktion: Dienstleistungen und Expertise für die Verteidigungsindustrie
Neben Komponenten und Systemen unterstützt ZF seine Kunden im Verteidigungsbereich mit Entwicklungs- und Industriedienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die Entwicklungskompetenzen umfassen System- und Softwareentwicklung, Simulation, Validierung sowie die Integration komplexer sicherheitskritischer Funktionen.
en durch umfassende Testexpertise ergänzt, die belastbare Nachweise für Leistung, Haltbarkeit und Sicherheit unter realistischen Extrembedingungen liefern. Schlüsselfertige Prüfstände und Testing Dienstleistungen ermöglichen eine schnelle Zertifizierung und verkürzte Entwicklungszyklen. Darüber hinaus unterstützt der Konzern OEMs in Hochlaufphasen oder der Serienproduktion durch industrielles Fertigungs-Know-how und Produktionskapazitäten. Dieser End-to-End-Ansatz ermöglicht zuverlässige und skalierbare Lösungen – vom Prototyp bis zur Serienfertigung.
ZF Defense Connect: Digitale Lösungen für Koordination und Interoperabilität
ZF präsentiert außerdem digitale Lösungen für Flottenkoordination, Lageübersicht und zivil-militärische Zusammenarbeit. Basierend auf der bewährten Plattform Rescue Connect unterstützt ZF Defense Connect die Verfügbarkeit von Informationen und die Interoperabilität in Bereichen wie Logistik, medizinische Evakuierung und Katastrophenschutz und ergänzt das Hardware-Portfolio des Konzerns um digitale Fähigkeiten.
ZF wird sein Technologie- und Dienstleistungsportfolio auf der diesjährigen Eurosatory, der weltweit führenden Fachmesse für Verteidigung, vom 15. bis 19. Juni in Paris (Halle 6, Stand G379) präsentieren.