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06/05/2026

ZF verbessert im ersten Quartal 2026 seine Performance weiter

  • Konzern erzielt in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von 9,4 Milliarden Euro
  • Bereinigte EBIT-Marge steigt auf 4,7 Prozent und reflektiert eine weiter verbesserte operative Performance

Friedrichshafen. Die ZF Friedrichshafen AG ist mit einem soliden ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. In einem anhaltend schwachen Marktumfeld lag der Umsatz bei 9,4 Milliarden Euro; ein organisches Wachstum von rund drei Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Weiter verbessert hat sich die operative Performance von ZF: Die bereinigte EBIT-Marge lag in den ersten drei Monaten des Jahres mit 4,7 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 2,4 Prozent. Der bereinigte Free Cashflow blieb mit 316 Millionen Euro leicht unter dem Wert des Vorjahres von 356 Millionen Euro, was im Wesentlichen auf einen Anstieg des Net Working Capital zurückzuführen ist.

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ZF verbessert im ersten Quartal 2026 seine Performance weiter

„Der eingeschlagene Weg zur Steigerung unserer operativen Performance ist richtig und notwendig. Wir machen Fortschritte, doch der Weg nach oben ist weit und herausfordernd. Aber wir setzen ihn beharrlich fort“, sagte Finanzvorstand Michael Frick am Mittwoch in Friedrichshafen. „Wir arbeiten weiterhin mit hoher Priorität an Effizienz, Kostenstrukturen und finanzieller Robustheit, um ZF in einem herausfordernden Marktumfeld nachhaltig zu positionieren.“ Aus diesem Grund habe ZF auch seinen Kurs der Fokussierung von Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (minus neun Prozent auf 768 Millionen Euro) sowie von Investitionen in Sachanlagen (minus 27 Prozent auf 307 Millionen Euro) fortgesetzt.

Frick erläuterte, dass der positiven organischen Umsatzentwicklung vor allem Währungs- sowie M&A-Effekte entgegenwirkten. Daher liege der Umsatz nominal um rund zwei Prozent unter dem Vorjahreswert von 9,6 Milliarden Euro. „Umso erfreulicher ist, dass wir unser Ergebnis auch im ersten Quartal weiter verbessern konnten“, betonte Frick. Das bereinigte EBIT verdoppelte sich im ersten Quartal nahezu von 233 Millionen auf 446 Millionen Euro.

Der bereinigte Free Cashflow lag mit 316 Millionen Euro um 40 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg des Net Working Capital zurückzuführen. „Dies ändert nichts an unserer grundsätzlichen Zielsetzung, die Cashflow‑Generierung weiter zu stabilisieren und zu verbessern. ZF hält an seinem Anspruch fest, die finanzielle Handlungsfähigkeit des Konzerns weiter zu stärken“, sagte Frick.

Abermals reduziert hat ZF seine Nettoverbindlichkeiten; sie lagen per Ende März 2026 mit rund 10,2 Milliarden Euro um 32 Millionen Euro unter dem Wert vom Jahresende 2025. Der Leverage verbesserte sich von 2,98x auf 2,77x.

Der Konflikt im Nahen Osten hatte im ersten Quartal 2026 noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Finanzkennzahlen von ZF. Der Konzern beobachtet die Lage jedoch aufmerksam. Belastungen hieraus könnten sich im weiteren Jahresverlauf stärker bemerkbar machen. Entsprechend bleibt das Marktumfeld volatil und herausfordernd.

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Andreas Veil

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Dr. Jochen Mayer

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