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Neue ZF-Partnerschaft soll Autos ihr Umfeld besser erkennen und schneller lernen lassen

  • ZF und die Universität von Kalifornien, Berkeley vereinbaren strategische Forschungs-Partnerschaft
  • Ziel ist die Nutzbarmachung hochentwickelter Computer Vision und Deep-Learning-Fähigkeiten im automobilen Umfeld
  • Selbstlernende Maschinen sind Voraussetzung für autonomes Fahren

Friedrichshafen/Berkeley, Kalifornien. Pünktlich zur Eröffnung seines Innovation Hubs im Silicon Valley schließt ZF, einer der größten Automobilzulieferer weltweit, eine weitere wegweisende strategische Forschungs-Partnerschaft. Gemeinsam mit den Forschern der renommierten Universität von Kalifornien, Berkeley wird das Unternehmen zukünftig die für das autonome Fahren entscheidenden lernenden Maschinen im automobilen Umfeld nutzbar machen.

Neue ZF-Partnerschaft soll Autos ihr Umfeld besser erkennen und schneller lernen lassen

Wenn Menschen komplexen Verkehrssituationen gegenüber-stehen, hilft ihnen häufig ihre Intuition, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Erfahrene Autofahrer zum Beispiel ahnen, auch ohne eindeutige Zeichen, dass der Wagen vor ihnen gleich zum Überholen ausscheren oder ein Fußgänger am Straßenrand auf die Fahrbahn treten wird. Diese Fähigkeit auf Computer im hochkomplexen automobilen Umfeld zu übertragen und damit einen entscheidenden Baustein für autonomes Fahren bereitzustellen, ist eine der größten Herausforderungen, denen sich die Automobilindustrie derzeit gegenüber sieht. „Unsere jüngste Partnerschaft wird unser ‚Vision Zero Ecosystem‘ gleich in zwei für autonomes Fahren unerlässlichen Kernbereichen – Computer Vision und Deep Learning – entscheidend stärken“, so Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. Die Forscher der Universität von Kalifornien, Berkeley gehören auf beiden Feldern zu den weltweit führenden Köpfen. Die „Times Higher Education“ platzierte die Hochschule 2017 mit derzeit rund 37.000 Studierenden im weltweiten Top 50-Vergleich auf Rang sechs. Mit dem neu gegründeten Berkeley DeepDrive (BDD) Center hat die Hochschule, gemeinsam mit Industriepartnern wie ZF, optimale Voraussetzungen geschaffen, um hochgesteckte Ziele zu erreichen. Das BDD-Konsortium bringt Fakultäten und Forscher aus mehreren Abteilungen und Zentren zusammen, um neueste Technologien mit realen Anwendungen in der Automobilindustrie zu verknüpfen. „Obwohl beispielsweise im Bereich der Computer Vision in den letzten Jahren in vielen Industriebereichen dramatische Fortschritte erzielt wurden, sind die Anwendungen bislang noch nicht in der Automobilbranche angekommen, das wollen wir nun ändern“, so Professor Trevor Darrell, Leiter des Multidisziplinären Zentrums.

Die Ziele: Quantensprünge bei Umweltwahrnehmung, Lernfähigkeit sowie Entwicklungstempo und -sicherheit

Das hochkomplexe Umfeld, in dem sich Automobile gemeinsam mit zahlreichen anderen Verkehrsteilnehmern bewegen, stellt beim autonomen Fahren schon für sich betrachtet höchste Anforderungen an die System-Algorithmen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich mit den bislang üblichen Erprobungsverfahren – selbst wenn sie Millionen von Kilometern umfassen – nicht einmal annähernd alle denkbaren Verkehrsereignisse oder Risikosituationen abdecken lassen. Die Fehlerfreiheit des Systems muss also auf anderem Wege abgesichert werden. Teil 1 der Strategie: Durch maschinelles Lernen sollen sich Algorithmen in Zukunft selbst optimieren. Das maschinelle Lernen nutzt hierzu sogenannte neuronale Netze, die der Funktionsweise des menschlichen Gehirns nachempfunden sind. Handelt es sich um besonders komplexe neuronale Netze mit vielen versteckten Schichten spricht man von Deep Learning. Teil 2 der Strategie: Mit den notwendigen Sensoren ausgestattete Fahrzeuge lernen so, wie sie unter Nutzung der Eingangsdaten zu immer besseren Ergebnissen kommen. Individuelle Systemanpassungen werden in der Cloud aggregiert, nochmals optimiert und der gesamten Fahrzeugflotte erneut zur Verfügung gestellt. Sowohl Entwicklungstempo als auch -qualität könnten auf diese Weise nachhaltig gesteigert werden.

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Neue ZF-Partnerschaft soll Autos ihr Umfeld besser erkennen und schneller lernen lassen
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31.08.2017
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ZF kooperiert mit der Universität von Kalifornien, Berkeley
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31.08.2017

Pressekontakt

Bryan Johnson
Bryan Johnson
Senior Manager, Marketing and Communications, ZF North America