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Presseinformation

ZF und Nvidia zeigen Zukunft des autonomen Fahrens auf dem „auto motor und sport“-Kongress

  • ZF-CDO Mamatha Chamarthi und Serkan Arslan, Direktor Automotive EMEA bei Nvidia, erläutern die Kooperation beider Unternehmen
  • ZF ProAI dient als Supercomputing-Steuerbox für selbstfahrende Mobilitäts- und Industrieanwendungen
  • Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) ist für autonomes Fahren und Predictive-Funktionen essenziell

Stuttgart/Friedrichshafen. Auf dem „auto motor und sport“-Kongress in Stuttgart haben Mamatha Chamarthi, Chief Digital Officer (CDO) der ZF Friedrichshafen AG, und Serkan Arslan, Direktor Automotive EMEA bei Nvidia, verdeutlicht, welche entscheidende Rolle künstliche Intelligenz für die Zukunft der Transportindustrie spielt: Im Fokus stand dabei ZF ProAI, das auf der Plattform des Nvidia Drive PX 2 AI basiert – und als erstes Produkt für die Großserienfertigung von selbstfahrenden Transportmitteln bereit ist.

„Künstliche Intelligenz wird ein Game Changer auf allen Ebenen“, sagte Mamatha Chamarthi, CDO des ZF-Konzerns. „Da ZF in vielen Branchen aktiv ist – von der Automobilindustrie über Bau- und Landwirtschaft bis hin zur Industrietechnik –, können wir unserem breiten Kundenspektrum durch unsere Fortschritte beim Thema künstliche Intelligenz einen besonderen Mehrwert bieten.“

Generell geht es darum, immense Datenmengen, wie sie von einer steigenden Zahl unterschiedlicher Sensoren in immer höherer Auflösung geliefert werden, in Echtzeit zu verarbeiten. So sind autonomes Fahren der Stufen 3 und 4 wie auch viele Predictive-Funktionen, die in künftigen Fahrzeuggenerationen Einzug halten werden, ohne AI kaum zu realisieren. Der Anspruch von ZF, Fahrzeuge sehen, denken und handeln zu lassen, ist auch auf weitere Anwendungsfälle übertragbar – von der intelligenten Fabrik bis zu autonomen Erntemaschinen oder Windparks.

„Künstliche Intelligenz und Deep Learning werden die Automobilindustrie der Zukunft definitiv entscheidend prägen“, sagte Serkan Arslan, Direktor Automotive EMEA bei Nvidia. „Dabei verbessert AI künftig nicht nur das Transportwesen selbst, es erhöht auch die Effizienz bei der Entwicklung und Validierung.“

Für die Weiterentwicklung von AI ist wiederum Deep Learning unverzichtbar: maschinelles Lernen, das zur Interpretation von Signalen nicht auf mathematische Regeln, sondern auf Erfahrungswissen zurückgreift.

ZF ProAI – skalierbare Supercomputing-Power

Zu Jahresbeginn hatten ZF und Nvidia eine Kooperation vereinbart und auf der CES in Las Vegas ZF ProAI präsentiert – ein Supercomputing-System für selbstfahrende Transportmittel. Dieses nutzt die skalierbare Rechnerplattform Nvidia Drive PX 2 AI, um Eingangssignale mehrerer Kameras plus Lidar-, Radar- und Ultraschallsensoren zu verarbeiten. ZF ProAI kann daher in Echtzeit erfassen, was um das Fahrzeug herum passiert. Das System ist außerdem in der Lage, das Fahrzeug auf hochaufgelösten Karten präzise zu lokalisieren und darauf aufbauend einen sicheren Fahrweg vorauszuplanen. ZF ProAI erfüllt die Vorgaben der Automobilindustrie, einwandfrei auch unter Extremtemperaturen, hoher Feuchtigkeit und Staub zu funktionieren. Die Serienfertigung ist von 2018 an geplant.

ZF liefert ZF ProAI als ins Fahrzeug integriertes System, das über die Cloud aktualisiert und während des gesamten Automobil-Lebenszyklus mit zusätzlichen Funktionen und Fähigkeiten ausgestattet werden kann. Das System ist für V2X-Applikationen ausgelegt, kann also mit anderen Fahrzeugen und mit der umgebenden Infrastruktur kommunizieren. Außerdem kann die Lernfähigkeit und Vernetzung von ZF ProAI im Sinne einer Schwarmintelligenz ganze Fahrzeugflotten sicherer und effizienter machen.

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ZF und Nvidia zeigen Zukunft des autonomen Fahrens auf dem „auto motor und sport“-Kongress
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27.03.2017

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Corina Tews
Corina Tews
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