Presseinformation

23/04/2018

Cloud-basierte Lösung senkt Kosten für Windkraftbetreiber

  • Neuer, cloud-basierter Service erhöht Zuverlässigkeit und Effizienz von Windkraftanlagen
  • Reduzierung der operativen Kosten für Windkraftanlagen
  • Überwachung des gesamten Antriebsstrangs während Betrieb

Mehr anzeigen
Cloud-basierte Lösung senkt Kosten für Windkraftbetreiber

Auf der Hannover Messe 2018 stellt die ZF Friedrichshafen AG digitale Lösungen für Windkraft vor. Eine neue, cloud-basierte Plattform verbessert die Möglichkeiten zur Überwachung von Windkraftgetrieben und -komponenten, senkt damit die Kosten für Windparkbetreiber und ermöglicht fortschrittliche Funktionen wie Predictive Maintenance.

Die zunehmende Digitalisierung macht auch vor der Windindustrie nicht Halt und verändert die Art und Weise, wie Windkraftgetriebe zukünftig betrieben und gewartet werden. Das intelligente Windkraftgetriebe von ZF in Verbindung mit einer neuen cloud-basierten Plattform bildet die Antwort auf Forderungen nach Funktionen zum intelligenten Leistungsmanagement von Windkraftgetrieben.

Cloud-basierte Lösung mit Fokus auf dem Antriebsstrang

Das System überwacht den gesamten Antriebsstrang des Windrads während des Betriebes. Aus diesen Daten wird ein ‚virtueller Zwilling‘ des Getriebes erschaffen. Damit lassen sich Leistung und Zustand des Windrads aus der Ferne überwachen und vorhersehen.

„Durch unsere cloud-basierte Lösung verbessern wir nicht nur die Zuverlässigkeit der Antriebsstränge von Windgetrieben kontinuierlich. Betreiber können außerdem Daten des Betriebsverhaltens in Echtzeit auswerten und vorausschauend Wartungen einplanen“, erklärt Dr. Klaus Geißdörfer, Leiter der ZF-Division Industrietechnik.

Mehr noch: Dank der neuen, cloud-basierten Lösung können vernetzte Getriebe anhand der verfügbaren Daten jederzeit den aktuell besten Betriebsmodus errechnen und die Energiegewinnung wird bei jeder Wetterlage optimiert. Überlastungen der Getriebe können weitgehend vermieden, notwendige Wartungsarbeiten vorhergesehen und besser geplant, die aktuelle Auslastung des Getriebes besser abgestimmt werden. Durch die so erhöhte Effizienz und verkürzte Ausfallzeiten sinken die operativen Kosten für Hersteller und Betreiber und letztendlich werden die Erzeugungskosten für Windenergie reduziert.

Neue Art der Zusammenarbeit

„Um Windturbinen technisch zukunftssicher zu machen, müssen neue Getriebe-Funktionen und -Services auf einer digitalen Plattform basieren, die für viele Anwender offensteht“, sagt Jan Willem Ruinemans, Leiter des Geschäftsfelds Windkraft-Antriebstechnik bei ZF.

ZF bietet dazu die optimale Grundlage, denn es wurden bereits Standards in der Konstruktion vernetzter Getriebe und Strategien in der Betriebssteuerung etabliert. Die cloud-basierte Plattform verfügt über eine standardisierte Schnittstelle und verschlüsselt den Datenverkehr via VPN oder Internet, was offene „Cloud-to-Cloud“-Lösungen erlaubt. So wird die weltweite Überwachung von Windparks vereinfacht, ebenso wie die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit Partnern.

KONTAKT

Kris Adriaenssen

Marketing Manager, ZF Wind Power

+32 11 34 98 96

kris.adriaenssen@zf.com