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23/04/2018

„ZF Innovation Forklift“ – ein Elektrostapler der sehen, denken und handeln kann

  • ZF entwickelt intelligente mechanische Systeme für Elektrostapler
  • Sicherheit im Fokus: Surround View und Objekterkennung
  • Driveline Systeme von ZF als Basis für autonome Fahrfunktionen

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„ZF Innovation Forklift“ – ein Elektrostapler der sehen, denken und handeln kann

Die zunehmende Just-in-Time Fertigung und die steigende Anzahl von Bestellungen über das Internet sind nur einige der Herausforderungen denen sich die Logistikbranche zu stellen hat. So müssen Güter schnell, effizient und schadlos transportiert werden, bei gleichzeitiger Reduktion von Gefahrenpotential für Mitarbeiter. Die Fahrzeuge der Zukunft müssen demnach energieeffizient sein sowie sicher transportieren und so den Fahrer im Alltag bestmöglich unterstützen. Eine Lösung für den Umgang mit diesen Herausforderungen bietet der Innovation Forklift, den ZF auf der diesjährigen Hannover Messe vorstellt.

Neu an diesem Stapler: Die Erweiterung bestehender elektrischer Driveline Komponenten um das Thema Umfeldsensorik, wie Radar- und Kamerasysteme. Das ermöglicht eine Unterstützung des Fahrers, in dem der Rückraum des Fahrzeugs überwacht und er so vor Hindernissen oder Personen im Gefahrenbereich gewarnt wird, bis hin zur lokalen Navigation im Innenbereich. Die automatisierten Funktionen werden durch Driveline Elemente, wie der elektromechanischen Lenkung ZF eSTEER EPS 3, die die bisherige hydrostatische Lenkung ersetzt und zusätzlich den Energiebedarf um mehr als 10 Prozent reduziert sowie dem 2-Motorenantrieb eTRAC GP 25 (Bild 3) ermöglicht.

ZF Automated Operations

Eine der Voraussetzungen für die Entwicklung des ZF Innovation Forklift ist der Prozessor ZF ProAI (Bild 1). Er ist das erste Ergebnis der Kooperation zwischen der ZF Friedrichshafen AG und dem KI- Spezialisten Nvidia.

ZF ProAI lässt Fahrzeuge ihre Umgebung „verstehen“, indem es mit Hilfe von Deep-Learning-Technologie Sensorinformationen verarbeitet und interpretiert. Außerdem arbeiten die beiden Unternehmen an Lösungen für das hoch- und vollautomatisierte Fahren und Arbeiten. Dazu zählen Fahrfunktionen für Personen- und Nutzfahrzeuge ebenso wie Anwendungen in der Industrietechnik. In Verbindung mit Kameras, Laser und Radarsensorik von ZF und deren Kooperationspartnern werden Sub-Systeme für hochautomatisierte Funktionen in Arbeitsmaschinen entwickelt.

Automatisiertes Fahren

Gerade auch in der Logistikbranche werden Sicherheit, die Entlastung der Fahrer und die Prozessautomatisierung immer wichtiger. ZF trägt diesem Trend Rechnung und bietet mit dem Innovation Forklift hochautomatisierte Fahrfunktionen (Bild 2). Derzeit wird die Technologie in einer intensiven Testphase zur Serienreife gebracht.

„Unser Testfahrzeug des Innovation Forklift zeigt, wie auch der Bereich Material Handling von den Megatrends Vernetzung und künstlicher Intelligenz profitiert“ sagt Dr. Mark Mohr, Leiter des Projekthauses Automated Operations bei ZF, über den Innovationsträger, den ZF mit einer Reihe intelligenter Systeme ausgestattet hat. Durch die Ausrüstung mit verschiedenen Kameras und Radarsensoren verfügt das Fahrzeug über ein Surround View System mit Personen- und Objekterkennung. Deren Signale werden von der Deep-Learning- fähigen Hochleistungselektronik ZF ProAI verarbeitet. „In Verbindung mit unseren hauseigenen Lenk- und Getriebesystemen ist ein automatisierter Ablauf von Prozessen in der Lagerlogistik möglich“, erklärt Dr. Mark Mohr.

Sicherheit durch Surround View und Objekterkennung Automatisiertes Fahren erfordert ein besonderes Maß an Sicherheit, die im Innovation Forklift gewährleistet wird. „Durch die installierten ZF Kameras verfügt das Fahrzeug über Rundumsicht sowie automatische Personen- und Objekterkennung. Diese stoppt das Fahrzeug bei plötzlich auftauchenden Personen sofort oder umfährt feststehende Hindernisse, wenn möglich“, erklärt Dr. Mohr.

Grundlage für Automated Operations: ZF Driveline Systeme

Die vorher genannten automatisierten Funktionen werden erst durch elektrische Driveline Elemente, die ZF seit Jahren anbietet, ermöglicht. ZF hat hierfür die Baureihe eTRAC GP 25 (Bild 3) der 2- Motorenantriebe weiter optimiert. So sind diese Antriebe heute Benchmark in Bezug auf Wirkungsgrad, also Energieeffizienz und Geräusch. Dies wurde durch Tests unabhängiger Fachzeitschriften bestätigt. Die langen Wartungsintervalle weiß jeder Stapleranwender zu schätzen. Die elektromechanische Lenkung eSTEER EPS 3 (Bild 4) ersetzt die bisherige hydrostatische Lenkung in frontgetriebenen 3-Rad- Gegengewichtsstaplern bis zu 2 Tonnen. Vorteile sind vor allem:

  • Mehr als 10% Energieeinsparung im Fahrzyklus
  • Reduzierter Energieverbrauch bzw. längere Batteriereichweite durch Power on Demand
  • Reduzierter Installationsaufwand bei der Staplermontage
  • Optimal einsetzbar in Kombination mit GP 25
  • Frontantrieb für höchstmögliche Wendigkeit und Energieeffizienz
  • Reduziertes Geräuschverhalten durch optimale Auslegung der Verzahnung

KONTAKT

Alexander Eisner

Produktkommunikation/Fachpresse

+49 851 494-2175

alexander.eisner@zf.com

Lukas Hildebrand

Projekthaus Automated Operations Off- Highway

+49 7541 7788-39

lukas.hildebrand@zf.com